Basketball : Nino und sein neues Leben

Der einstige Frankfurter Basketballprofi Stefano Garris hat sich zwar nicht ganz vom Sport verabschiedet, setzt aber andere Schwerpunkte.
In diesem Sommer geht der Blick noch einmal zurück. Zehn Jahre in die Vergangenheit, auf die Basketball-Weltmeisterschaft 2002 in den Vereinigten Staaten. Die deutsche Nationalmannschaft, Bronzegewinner, trifft sich in Berlin zu einer kleinen Jubiläumsfeier. Einer von denen, die in Indianapolis gemeinsam mit Dirk Nowitzki den Erfolg erspielten, ist Stefano Garris. Der 72-malige Nationalspieler freut sich sehr auf diesen Tag. „Ich hoffe natürlich, dass alle kommen. Wir waren ein tolles Team. Abgesehen davon, komme ich immer gerne nach Berlin zurück“, sagt der 32-Jährige. Sieben Jahre lang war Berlin seine Stadt. Mit 19 ging es von Paderborn in die große Welt, von der Pader an die Spree. Erst nach fünf Meistertiteln zog der für seine formidable Verteidigungsarbeit gefürchtete Flügelspieler weiter nach Frankfurt, von der Spree an den Main. Aber abgesehen von einem bestens dotierten Dreijahresvertrag stimmte dort nahezu nichts. Dafür gab es um so mehr Verletzungspech. Frankfurt wurde nie seine Stadt, die Skyliners wurden nie der Verein seines Herzens. 52 Bundesliga-Einsätze in drei Jahren - Garris saß viel auf der Bank. „Von den drei Jahren war ich zwei verletzt. Immer, wenn ich mich herangekämpft hatte, kam der nächste Rückschlag. Da hat es mir sehr geholfen, dass ich jemand bin, der fest daran glaubt, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert“, sagt Garris.




