FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Tradition trifft Bürokratie :
Wie das Dresdner Backhaus Stollen in die Welt bringt

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Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller, Geschäftsführende Gesellschafterin und Tino Gierig, Geschäftsführer (v.L) der Dresdner Backhaus GmbH
Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller, Geschäftsführende Gesellschafterin und Tino Gierig, Geschäftsführer (v.L) der Dresdner Backhaus GmbHRobert Gommlich

Der Name Kreutzkamm steht für 200 Jahre Tradition im Bäcker- und Konditorenhandwerk aus Dresden. Zu Beginn der Stollensaison drückt im Dresdner Backhaus nur eine Sache die Stimmung.

Der Start in die Christstollensaison fällt in Dresden traditionell auf den Tag nach dem Reformationstag. Die Stollenbäcker in der Region legen aber schon seit Wochen Sonderschichten ein, um die Nachfrage des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts bedienen zu können. „Diese Zeit ist die berühmte Kirsche auf der Torte, da fahren wir die Ernte des ganzen Jahres ein“, sagt Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller, geschäftsführende Gesellschafterin der Dresdner Backhaus GmbH, eines von fast 100 Stollenbäckern im Großraum Dresden. Seit 2019 führt sie in fünfter Generation auch die familieneigene Conditorei Kreutzkamm GmbH in München, die ihre Wurzeln ebenfalls in Dresden hat.

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