FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Maschinenbauer im Gespräch :
„Wir können in China viel lernen“

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Geschäftsführer Heiner Wemhöner ist auf der Zielgerade seiner Karriere, aber Tochter Kathleen Wemhöner bereitet sich schon auf die Nachfolge vor.
Geschäftsführer Heiner Wemhöner ist auf der Zielgerade seiner Karriere, aber Tochter Kathleen Wemhöner bereitet sich schon auf die Nachfolge vor.Daniel Pilar

Vorsicht vor den Chinesen? Nicht nötig, sagt Heiner Wemhöner – ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnlicher Maschinenbauer.

Eine solche Begrüßung hier in Ostwestfalen? Aber natürlich, denn Heiner Wemhöner bleibt sich als Gastgeber von der ersten Minute an treu. Zum Auftakt gibt es in Herford, am Stammsitz seines Unternehmens, keinen kernigen Handschlag, wie das im Maschinenbau üblich ist – sondern einen asiatischen Gruß: die Handflächen vor der Brust zusammengelegt, Fingerspitzen nach oben, leichte Verbeugung. Ein stilles, körperloses Ritual. Der Asien- und – vor allem – China-Freund Wemhöner sagt Sätze wie: „Wir können viel von China lernen.“ Er sei mitunter „erschüttert“, wie hierzulande über China berichtet werde. „Das ist das Gegenteil von dem, wie ich China kenne und erlebt habe.“

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