FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Forschung und Antisemitismus :
Wie Frankfurt scheiterte, zwei Physik-Genies der Dreißiger zu halten

Lesezeit:
Die Uni Frankfurt hätte Max Born und Otto Stern halten können - doch es kam anders.
Die Uni Frankfurt hätte Max Born und Otto Stern halten können - doch es kam anders.picture alliance / arkivi

Vor 100 Jahren revolutionierten Max Born und Otto Stern die Physik. Die Uni Frankfurt hätte beide Wissenschaftler halten können - doch es kam anders. Ein Festakt hat an ihre Forschung erinnert.

Jetzt, 100 Jahre nach dem Versuch von Otto Stern und Walther Gerlach in Frankfurt, erinnert sich die ganze Welt wieder an zwei Naturwissenschaftler, die der Physik neue Wege eröffnet haben. Diesen beiden Forschern gelang es damals, die bis heute schwer verständliche Quantenwelt experimentell zu untersuchen. An ihre bahnbrechende Arbeit wurde kürzlich mit einem Festakt in der Paulskirche erinnert.

Stern und Gerlach erkannten bei ihrem Nachweis der Richtungsquantelung der magnetischen Momente von Atomen, dass es im Quantenuniversum nicht erklärbare Fernwirkungen gibt, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Ihr kleines Labor im damaligen Institut für Theoretische Physik der Frankfurter Universität darf man als Geburtsstätte der modernen Quantenphysik bezeichnen, die später unter anderem den Kernspintomographen, den Laser und die Atomuhr hervorgebracht hat.

FAZ+

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €

  • Mit einem Klick online kündbar

Das Beste von FAZ+