Digitale Studienhelfer : Darf’s ein bisschen weniger sein?

Studenten brauchen nun mal einen Laptop. Aus Überzeugung, dass es nicht anders geht, bewegen sich ganze Seminare gebückt durch die Flure der Universitäten, auf dem Rücken kiloweise Technologie. Dabei ist mehr nicht immer besser.
Nützlich ist ein Laptop, wenn er aufgeklappt auf dem Tisch steht; wenn er klaglos Mitschriften schluckt und aufruft, wenn er PDFs anzeigt, Podcasts abspielt und heimlich Ebay checkt, während der überforderte Tutor auf der Suche nach einem Tafellappen den Seminarraum verlässt. Aber Studieren besteht ja nicht nur aus Stundenplan. Das Wichtigste passiert zwischen den Seminaren. Doch in der Mensa,
auf der Campuswiese und an der Haltestelle ist der Laptop nichts als ein Ziegel im Rucksack.





