Bildung und Statistik :
Die Mär von der sozialen Ungerechtigkeit

Von
Rainer Bölling
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Die magischen hundert: Haushalte mit mehr als hundert Büchern gelten in allen Leistungsvergleichen als bildungsaffin.
Die magischen hundert: Haushalte mit mehr als hundert Büchern gelten in allen Leistungsvergleichen als bildungsaffin.plainpicture/André Schuster

Wer zu Hause mit Büchern aufgewachsen ist, hat es leichter im Bildungssystem. Das ist nicht nur in Deutschland so, auch wenn die OECD das überhaupt nicht wahrhaben will.

Wie ungerecht geht es im deutschen Bildungswesen eigentlich zu? Wenn man Verlautbarungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus den letzten 15 Jahren Revue passieren lässt, scheint die Antwort klar zu sein. In kaum einem anderen Land der Welt hängt der Schulerfolg so sehr von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland. So jedenfalls haben es OECD-Repräsentanten wie Andreas Schleicher unermüdlich verkündet.

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