Alanus-Hochschule : Die Beseelung des Wirtschaftstudiums

Die Alanus-Hochschule lehrt Wirtschaft zwischen Kunst und Eurythmie. Dabei strebt sie Bildung ohne Zweck an – aber auch frei von Esoterik.
Das rote Kastengebäude steht auf grüner Wiese. Der „Campus 2“ der Alanus-Hochschule ist an den Stadtrand von Bonn gebaut worden, dorthin also, wo sonst Speditionen und Einkaufszentren hinkommen, nicht aber Universitäten. Die Landschaft ringsum ist kurvenreich und lieblich. Anthroposophen haben ein Gespür für die Schönheit. An dieser staatlich anerkannten Hochschule kann man schon seit vielen Jahren Kunst studieren – und seit wenigen Jahren auch Betriebswirtschaft. Die beiden Disziplinen sollen einander befruchten. Was dabei herauskommen soll, klingt ziemlich verrückt: ein Wirtschaftsstudium mit Seele.





