Ermittlungen in Kempen :
Auto fährt in Menschengruppe – Kind tot, zwei Schwerverletzte

Lesezeit:
Einsatzkräfte mussten nach dem Vorfall am Donnerstagnachmittag zunächst betreut werden.
Einsatzkräfte mussten nach dem Vorfall am Donnerstagnachmittag zunächst betreut werden.dpa

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Donnerstagnachmittag in Kempen am Niederrhein ein Autofahrer in eine Fußgängergruppe gefahren. Dabei kam ein zwölf Jahre alter Junge ums Leben. Die Ermittlungen dauern an.

Nach der tödlichen Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in Kempen am Niederrhein gehen die Ermittlungen zum Unfallhergang weiter. Weil es keine Unfallzeugen gebe, könnten die Untersuchungen noch länger andauern, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Einsatzkräfte mussten nach dem Vorfall am Donnerstagnachmittag zunächst betreut werden.

Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass der 30 Jahre alte Fahrer vorsätzlich in die Gruppe gefahren sei, hieß es. Ein zwölfjähriger Junge war bei dem Zusammenstoß am Donnerstagnachmittag ums Leben gekommen. Seine 39-jährige Mutter und ein 43 Jahre alter Fußgänger wurden schwer verletzt. Der zwei Jahre alte Bruder des Gestorbenen erlitt leichte Verletzungen. Rettungshubschrauber flogen die Verletzten in eine Klinik. Zum Zustand der Verletzten nannte die Polizei am Freitagmorgen zunächst keine neuen Details.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Die Unfallstelle auf der Straße Richtung Tönisvorst befindet sich nach Angaben eines Polizeisprechers in einer langgezogenen Rechtskurve an einem Waldstück. Sie ist unbeleuchtet. Hier war der Fahrer gegen 16.30 Uhr von der Straße abgekommen. Sein Wagen schleuderte über den Fuß- und Radweg auf ein Feld, wo er stehen blieb.

Der Bruder des Gestorbenen hatte zum Zeitpunkt des Zusammenpralls in einem Kinderwagen gesessen. Das Gefährt wurde vollständig zerstört, wie Bilder zeigen. Der Autofahrer, ein Deutscher aus Kempen, wurde bei dem Vorfall im Kreis Viersen leicht verletzt.

Empfehlungen
Das bisher letzte Mal: Beim ESC 2025 in Basel kam Claude im Finale für die Niederlande mit seinem Lied „C’est la vie“ auf den zwölften Platz.
ESC-Boykott:
Sie stellen Israel und Russland auf eine Stufe

Weil Hunderte Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender protestierten, nimmt die Niederlande nun doch nicht am ESC 2027 teil. Wegen Israel. Auch Irland und die Tschechische Republik haben schon abgesagt.

Thomas Gutschker, Brüssel
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Supply Chain PMO (m/f/d)
Advantest Europe GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Stationsekretär*in (m/w/d)
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Zum Stellenmarkt