Dokumente belegen Mängel : Schäden an Carolabrücke seit mindestens elf Jahren bekannt

Der Einsturz der Carolabrücke in Dresden sei nicht vorhersehbar gewesen, teilte die Stadtverwaltung mit. Dokumente belegen jedoch das Gegenteil: Schwere Mängel waren seit mindestens elf Jahren bekannt.
Der Einsturz eines Teils der Carolabrücke in Dresden am frühen Morgen des 11. Septembers hat die Bewohner der sächsischen Landeshauptstadt schockiert. Die Behörden der Stadt versicherten, dass das Unglück „nicht vorhersehbar“ war. Man habe nicht wissen können, dass der Zustand der Brücke so schlimm gewesen sei, dass ein Einsturz drohe, sagte etwa Dresdens Brückenchef Holger Kalbe. Zahlreiche Dokumente, die mittlerweile bekannt geworden sind, belegen allerdings, dass schwerwiegende Mängel an der Carolabrücke schon lange bekannt waren – und zwar seit mindestens elf Jahren.


