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Hilfen für Eigentümer : 55 Millionen Dollar Schadenersatz nach Waldbränden in Kalifornien

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Der Kincade-Brand nordöstlich von Geyserville im Bezirk Sonoma, der im Herbst 2019 mehr als 31.000 Hektar und fast 400 Häuser heimsuchte, ging auf die verspätete Unterbrechung der Stromversorgung durch PG&E nach Windwarnungen zurück. Bild: AP

Der kalifornische Energieversorger PG&E hat sich nach dem verheerenden Kincade-Brand mit den Behörden auf eine Millionensumme geeinigt. Im Gegenzug verzichtet die Staatsanwaltschaft auf Anklagen gegen das Unternehmen.

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          Der kalifornische Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) hat sich nach Flächenbränden, die durch veraltete oder defekte Stromleitungen ausgelöst wurden, mit mehreren Bezirken im Norden des Bundesstaats auf mehr als 55 Millionen Dollar Schadenersatz geeinigt. Wie am Montag bekannt wurde, verzichtete die Staatsanwaltschaft im Gegenzug auf Anklagen gegen das Unternehmen.

          Mit der Zahlung soll einigen Hundert Eigentümern geholfen werden, deren Häuser 2021 durch das Dixie-Feuer und 2019 durch das Kincade-Feuer zerstört wurden. Die kalifornische Behörde für Wald und Brandschutz (Cal Fire) hatte Anfang Januar einen Ermittlungs­bericht veröffentlicht, laut dem das Dixie-Feuer, bei dem im vergangenen Sommer etwa 1300 Gebäude niederbrannten, durch einen Baum in der Nähe einer Stromleitung ausgelöst worden war.

          Der Kincade-Brand nordöstlich von Geyserville im Bezirk Sonoma, der im Herbst 2019 mehr als 31.000 Hektar und fast 400 Häuser heimsuchte, ging auf die verspätete Unterbrechung der Stromversorgung durch PG&E nach Windwarnungen zurück. Das Unternehmen verpflichtete sich inzwischen, Stromleitungen in besonders gefährdeten Regionen im Boden zu verlegen.

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