Umwelt

Seit Jahren auf dem Rückzug: das Tote Meer

Geplanter Kanal:
Lieber rot als tot

Der Pegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um gut einen Meter. Nun soll Wasser aus dem Roten Meer den größten Salzwassersee der Welt retten - aber nicht alle sind begeistert.

Hans-Christian Rößler, Qasr al Jahud

Menschenähnlich: Das Lesula-Äffchen (Cercopithecus lomamiensis) aus Afrika.

Neu entdeckte Arten 2012:
Doch eigenartig

Nur ein Bruchteil der Arten auf der Erde ist bisher bekannt. Zu den eigenartigsten Entdeckungen des letzten Jahres gehören ein winziger Frosch, ein Affe mit leuchtend blauem Geschlechtsteil und ein fleischfressender Schwamm.

Mount Everest:
Raha Moharrak bezwingt den Berg

Sie kommt aus einem Land, in dem Frauen nicht einmal ein Auto lenken dürfen, doch Raha Moharrak bestieg den Mount Everest. Sie war damit die erste Frau aus dem arabischen Raum, die den höchste Berg der Welt bezwunden hat.

Mehr als ein halbe Millionen Waschbären leben in Deutschland in freier Wildbahn.

Waschbären:
„Die Rasselbande zerstört alles“

Deutlich mehr als eine halbe Millionen Waschbären leben in Deutschland. Die putzigen Tiere können schweren ökonomischen Schaden verursachen. Ein Gespräch mit dem Wildtierforscher Frank-Uwe Fritz Michler.


  • Dank des Neumondes konnten sich die Schwertwale aus ihrer verzweifelten Lage befreien.

    Gefangene Schwertwale:
    Vom Eise befreit

    Die in der kanadischen Hudson Bay unter dem Eis gefangenen Schwertwale konnten sich mit der Hilfe des Mondes aus ihrer misslichen Lage befreien.

  • Die natürliche Flughöhe der meisten Arten beträgt weniger als hundert Meter

    Welt der Vögel:
    Panik zum Jahreswechsel

    Das Silvesterfeuerwerk schreckt viele Vögel im Umkreis von Städten und Dörfern auf und jagt die Tiere in sonst unübliche Höhen hinauf. Dabei können wichtige Energiereserven verloren gehen.

    Roland Knauer
  • Gegen Ende des Jahres rücken die Mähnenrobben im Süden Chiles enger zusammen, weil Junge erwartet werden.

    Mähnenrobben in Chile:
    Enger die Robben nie liegen

    In diesen Wochen herrscht viel Betrieb auf den Felsen am Reñihué-Fjord an der chilenischen Pazifikküste: Die Mähnenrobben erwarten Nachwuchs. Nicht überall haben sie es in Südamerika so gut wie hier.

    Carl-Albrecht von Treuenfels
  • Grönlands Eis schmilzt

    Klimawandel:
    Grönland hat 260 Milliarden Tonnen Eis verloren

    Forscher hatten es immer wieder vorausgesagt, nun ist es offiziell: Die großen Eisschilde der Welt in Grönland und in der Antarktis schmelzen. Allein in den letzten fünf Jahren hätte der Eisverlust ausgereicht, Deutschland einen Meter tief zu überfluten.

    Horst Rademacher, San Francisco
  • Bis vor 20 Jahren ging niemand auf einem Feldweg spazieren, ohne den Gesang der Goldammer zu vernehmen. Die leuchtend gelben Männchen auf einem Koppelzaunpfahl waren vom Frühling bis zum Spätsommer charakteristische Wegmarken, und im Winter kamen sie mit ihren etwas schlichter gefiederten Weibchen in großer Schar zu den Futterplätzen. Doch auch die Goldammer ist ein Feldvogel und hat unter der Intensivierung der Landwirtschaft stark gelitten.

    8 Bilder

    Bedrohte Arten:
    Vogelschwund

    Für viele in Deutschland brütenden Vogelarten sind Felder der für sie bestimmende Lebensraum. Diese Vögel sind auf landwirtschaftlich genutzte Flächen angewiesen. Das hat sie besonders in den vergangenen zehn Jahren in eine Notlage versetzt. Unsere Bildergalerie zeigt eine Auswahl bedrohter Arten.

  • Welt der Vögel:
    Unheimliche Feldruhe

    In der Agrarlandschaft sinkt die Zahl der Vögel dramatisch. Allein in Deutschland trifft es mehr als 40 Arten. Schuld ist unter anderem der Anbau von Energiepflanzen wie Mais und Raps.

    Carl-Albrecht von Treuenfels
  • Trotz des Bevölkerungswachstums: Der Schmutzgehalt im Bodensee hat sich in den vergangenen Jahren weiter verringert.

    Umwelt:
    Bodensee so sauber wie vor 60 Jahren

    Wenig Phosphor, wenig Schmutz: Das Wasser im Bodensee wird immer sauberer. Doch während sich Umweltbehörden darüber freuen, schlagen die Fischer Alarm – aus Angst um ihre Erträge.

  • Hoch „Kourosh“ bringt Luft vom Mittelmeer nach Deutschland.

    Fast 27 Grad in Bayern:
    Goldener Oktober in Deutschland

    Sonnenbaden im Oktober: Örtlich klettern die Temperaturen auf neue Rekordwerte. Manch einer holt die Badekleidung wieder hervor. Am Wochenende sollte jeder das Wetter nutzen – bevor Wind und Wolken aufziehen.

  • Nicht mehr nur die Flüge über das Meer gehören zur großen Gefahr der Zugvögel auf dem Weg gen Süden.

    Zugvögel:
    Sperrfeuer an der Tankstelle

    Zahlreiche Zugvögel fliegen auf ihrem Weg Richtung Süden über den Balkan und die Adriaküste. Für die Tiere ein gefährlicher Weg, denn allzu oft werden sie dort zu Opfern wildernder Jäger.

    Roland Knauer, Hutovo Blato
  • Feucht muss es sein: Bekassine in einem norddeutschen Moor

    Vogel des Jahres:
    Wie eine Ziege am Himmel

    Der Vogel des Jahres ist die Bekassine. Die Schnepfenart lebt vornehmlich im Moor und auf Feuchtwiesen. Den Namen verdankt sie ihren meckernden Balzgeräuschen.

    Carl-Albrecht von Treuenfels
  • Auf der Liste: Dieser Araripe-Helmpipra zählt zu den letzten seiner Art.

    Bedrohte Arten:
    Alarmstufe Rot

    Saola-Wildrind, Zagros-Molch und Java-Nashorn – sie alle könnte es bald nicht mehr geben. Naturschützer haben eine Liste mit 100 Arten veröffentlicht, die am stärksten vom Aussterben bedroht sind.

  • Auch in Deutschland kein seltener Vogel mehr: Rosaflamingos im Flug

    Flamingos in Deutschland:
    Migrationshintergrund in Rosa

    Waren Flamingos früher nur in den Tropen heimisch, brüten die hellrosa Vögel mittlerweile auch in Deutschland. Experten vermuten, dass die ersten freilebenden Tiere Flüchtlinge aus Tierparks waren.

    Carl-Albrecht von Treuenfels
  • Herr der Fliegen: David Drew, Geschäftsführer von Agriprotein, begutachtet Soldatenfliegen im Laboratorium.

    Nachhaltige Geschäftsidee:
    Made in South Africa

    David und Jason Drew züchten Maden. Bald wollen sie in Südafrika die erste Madenfabrik der Welt aufmachen – und damit nebenbei die Welt retten.

    Claudia Bröll, Stellenbosch
  • 9 Bilder

    Indien:
    Es werde Licht

    Wegen überlasteter Leitungen hatten vergangene Woche 680 Millionen Inder stundenlang keinen Strom. Das Provinznest Meerwada aber war vom Stromausfall nicht betroffen. Die FAZ.NET-Bildergalerie zeigt, wie das abgelegene Dorf dank eines Solarkraftwerks und Speichertechnik zur Moderne aufschließt.

  • Brennende Müll in Neapels Straßen (Bild aus dem Januar 2011): In der Region fehlt es an Verbrennungsanlagen

    Brennende Müllberge:
    Das stinkt zum Himmel

    Das Müllproblem ist noch immer nicht gelöst: In manchen Regionen Italiens steigen wegen des brennenden Abfalls die Krebsraten. Im Norden der Stadt Neapel ist die Lage besonders kritisch.

    Jörg Bremer, Rom
  • Nach Angaben von Greenpeace brennt derzeit eine Fläche von rund einer Million Hektar.

    Russland:
    Waldbrände wüten weiter

    Zwei Jahre nach den schlimmsten Wald- und Torfbränden der russischen Geschichte rollt wieder eine Feuersbrunst durch das größte Land der Erde. Besonders betroffen ist Sibirien. Städte versinken im Smog. Wie 2010 stehen die Behörden in der Kritik.