Der Pegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um gut einen Meter. Nun soll Wasser aus dem Roten Meer den größten Salzwassersee der Welt retten - aber nicht alle sind begeistert.
Was ist los mit dem Wetter? Eine Woche vor dem meteorologischen Sommeranfang liegen auf dem Brocken 13 Zentimeter Schnee. Und auch im Flachland sind die Temperaturen eher herbstlich.
Nur ein Bruchteil der Arten auf der Erde ist bisher bekannt. Zu den eigenartigsten Entdeckungen des letzten Jahres gehören ein winziger Frosch, ein Affe mit leuchtend blauem Geschlechtsteil und ein fleischfressender Schwamm.
Sie kommt aus einem Land, in dem Frauen nicht einmal ein Auto lenken dürfen, doch Raha Moharrak bestieg den Mount Everest. Sie war damit die erste Frau aus dem arabischen Raum, die den höchste Berg der Welt bezwunden hat.
Jäger lieben Wildkameras – aber der Datenschutz erregt nun auch im Wald die Gemüter. Nur wenigen ist es genehm, bei „delikaten Sachen“ im finsteren Tann ertappt zu werden.
Deutlich mehr als eine halbe Millionen Waschbären leben in Deutschland. Die putzigen Tiere können schweren ökonomischen Schaden verursachen. Ein Gespräch mit dem Wildtierforscher Frank-Uwe Fritz Michler.
Wilhelmsburg erblüht: Die Internationale Gartenschau in Hamburg entdeckt die größte Flussinsel Europas neu. Der größte Störenfried für Gärten aber bleibt vorerst.
Das Silvesterfeuerwerk schreckt viele Vögel im Umkreis von Städten und Dörfern auf und jagt die Tiere in sonst unübliche Höhen hinauf. Dabei können wichtige Energiereserven verloren gehen.
In diesen Wochen herrscht viel Betrieb auf den Felsen am Reñihué-Fjord an der chilenischen Pazifikküste: Die Mähnenrobben erwarten Nachwuchs. Nicht überall haben sie es in Südamerika so gut wie hier.
Am Freitag wurde Europas höchste Hängeseilbrücke in der Schweiz eröffnet. Auf 3000 Meter Höhe führt sie über eine 500 Meter tiefe Schlucht. Was zahlreiche Touristen fröhlich stimmt, erhält von Bergfans und Naturschützern kritische Stimmen.
Vögel arbeiten alte, abgerauchte Zigaretten in ihre Nester ein - und schützen sie so vor Parasiten. Das hat eine Studie an der mexikanischen Nationaluniversität Unam ergeben.
Forscher hatten es immer wieder vorausgesagt, nun ist es offiziell: Die großen Eisschilde der Welt in Grönland und in der Antarktis schmelzen. Allein in den letzten fünf Jahren hätte der Eisverlust ausgereicht, Deutschland einen Meter tief zu überfluten.
Für viele in Deutschland brütenden Vogelarten sind Felder der für sie bestimmende Lebensraum. Diese Vögel sind auf landwirtschaftlich genutzte Flächen angewiesen. Das hat sie besonders in den vergangenen zehn Jahren in eine Notlage versetzt. Unsere Bildergalerie zeigt eine Auswahl bedrohter Arten.
In der Agrarlandschaft sinkt die Zahl der Vögel dramatisch. Allein in Deutschland trifft es mehr als 40 Arten. Schuld ist unter anderem der Anbau von Energiepflanzen wie Mais und Raps.
Dutzende Wildgänse steuern bei dichtem Nebel versehentlich Autobahnen rund um Berlin an – und werden überrollt. Ein Fachmann hat eine Erklärung für den Irrflug.
Wenig Phosphor, wenig Schmutz: Das Wasser im Bodensee wird immer sauberer. Doch während sich Umweltbehörden darüber freuen, schlagen die Fischer Alarm – aus Angst um ihre Erträge.
Viele Menschen im Gazastreifen verdächtigten schon Israelis, ihnen das Tier auf den Hals gehetzt zu haben – jetzt wurde es gefangen: ein 1,7 Meter langes Krokodil.
Seit mehr als einer Woche haben die Bewohner Delhis keinen Schatten mehr gesehen: Dichter Smog liegt über der indischen Hauptstadt. Aber die Bürgermeisterin fühlt sich nicht zuständig.
Sonnenbaden im Oktober: Örtlich klettern die Temperaturen auf neue Rekordwerte. Manch einer holt die Badekleidung wieder hervor. Am Wochenende sollte jeder das Wetter nutzen – bevor Wind und Wolken aufziehen.
Zahlreiche Zugvögel fliegen auf ihrem Weg Richtung Süden über den Balkan und die Adriaküste. Für die Tiere ein gefährlicher Weg, denn allzu oft werden sie dort zu Opfern wildernder Jäger.
Das Verwaltungsgericht München hat entschieden, dass Bayern sich weiter anstrengen muss, um die Schadstoffbelastung zu verringern. Doch die Wege zur gesünderen Luft sind umstritten.
Der Vogel des Jahres ist die Bekassine. Die Schnepfenart lebt vornehmlich im Moor und auf Feuchtwiesen. Den Namen verdankt sie ihren meckernden Balzgeräuschen.
Saola-Wildrind, Zagros-Molch und Java-Nashorn – sie alle könnte es bald nicht mehr geben. Naturschützer haben eine Liste mit 100 Arten veröffentlicht, die am stärksten vom Aussterben bedroht sind.
Stromausfälle, Überflutungen, Flugausfälle – Hurrikan „Isaac“ hat die Vereinigten Staaten mit Wucht erreicht. Sorgenvolle Blicke richten sich vor allem auf die Metropole New Orleans: Halten die neuen Deiche?
Waren Flamingos früher nur in den Tropen heimisch, brüten die hellrosa Vögel mittlerweile auch in Deutschland. Experten vermuten, dass die ersten freilebenden Tiere Flüchtlinge aus Tierparks waren.
Die Hundstage halten was sie versprechen: Badewetter in ganz Deutschland, in den Städten Tropennächte. Vielen dürfte es zu heiß werden. Außer vielleicht in Bergisch Gladbach – dort hängt bereits die Weihnachtsdekoration.
Wegen überlasteter Leitungen hatten vergangene Woche 680 Millionen Inder stundenlang keinen Strom. Das Provinznest Meerwada aber war vom Stromausfall nicht betroffen. Die FAZ.NET-Bildergalerie zeigt, wie das abgelegene Dorf dank eines Solarkraftwerks und Speichertechnik zur Moderne aufschließt.
Das Müllproblem ist noch immer nicht gelöst: In manchen Regionen Italiens steigen wegen des brennenden Abfalls die Krebsraten. Im Norden der Stadt Neapel ist die Lage besonders kritisch.
Zwei Jahre nach den schlimmsten Wald- und Torfbränden der russischen Geschichte rollt wieder eine Feuersbrunst durch das größte Land der Erde. Besonders betroffen ist Sibirien. Städte versinken im Smog. Wie 2010 stehen die Behörden in der Kritik.