Interview mit Robert Rodriguez :
„Ich sagte zu Ben Affleck, wir drehen das wie in den Neunzigern“

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Trägt gern schwarz: Robert Rodriguez
Trägt gern schwarz: Robert RodriguezAFP

Regisseur Robert Rodriguez spricht im Interview über seinen Thriller „Hypnotic“, schnelle Dreharbeiten mit Ben Affleck im Lockdown und die Nebenwirkungen von Medikamententests.

Robert Rodriguez’ guter Laune können nicht einmal Interviewmarathons etwas anhaben. Auf der Dachterrasse eines Luxushotels in Cannes, wo sein Actionthriller „Hypnotic“ (vom 10. August an im Kino) im Frühsommer beim Filmfestival Premiere feierte, raunt der PR-Betreuer noch warnend, dass Mr. Rodriguez bereits seit vier Stunden nonstop Interviews gebe. Der winkt nur lächelnd ab, als man sich danach erkundigt: „Gehört zum Geschäft, das ist noch gar nichts.“ Aus dem weißen Côte- d’Azur-Ambiente sticht der 55 Jahre alte gebürtige Texaner heraus wie eine sty­lishe Fledermaus im Taubenschlag: Statt des für ihn typischen schwarzen Cowboyhuts überschattet heute eine dunkle Kappe seine Augen. Wenn er gestisch etwas Gesagtes unterstreicht, funkelt ein schwerer Silberring an der linken Hand. Zur schwarzen Jeans trägt er ein schwarzes T-Shirt, auf dem ein dunkler mexikanischer Totenkopf prangt.
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