Jugendwort des Jahres 2020 : Lost in Translation
Das „Jugendwort des Jahres“ ist dieses Mal ein schlichter Anglizismus: „Lost“. Welchen Einblick gibt das in die Jugendkultur?
Das Jugendwort des Jahres dürfte 2020 bei vielen Erwachsenen für Erleichterung und für ein Gefühl des Junggebliebenseins sorgen: Schließlich ist es diesmal keine bunte Wortneuschöpfung wie „Smombie“ (2015, zusammengesetzt aus „Smartphone“ und „Zombie“) oder „Ehrenmann“ bzw. „Ehrenfrau“ (2018, jemand, der etwas besonders für einen tut), sondern ein schlichter Anglizismus: „lost“. Das Wort kennt man und hat es vielleicht auch jenseits der 30 selbst schon mal benutzt. Es bedeutet „verloren“ oder „verwirrt“ oder, wie der Pons-Verlag in seiner Pressemitteilung erklärt: „ahnungsloses oder unsicheres Verhalten“.






