Freiwasserschwimmen :
Mann schwimmt in 64 Stunden von Italien nach Tunesien

Von
Hans-Christian Rössler, Madrid
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Nejib Belhedi, der seine Pressekonferenzen gerne im Wasser gibt, ließ sich durch nichts von seinem Traum abbringen, weder von der Pandemie, noch von gesundheitlichen Problemen.
Nejib Belhedi, der seine Pressekonferenzen gerne im Wasser gibt, ließ sich durch nichts von seinem Traum abbringen, weder von der Pandemie, noch von gesundheitlichen Problemen.EPA

Der Tunesier Nejib Belhedi ist von Italien nach Tunesien geschwommen. Mit seiner Aktion wollte der pensionierte Oberstleutnant seinen Landsleuten zeigen, dass es sich lohnt, in Tunesien zu leben – und zu bleiben.

Nejib Belhedi wollte ein Zeichen setzen. Nach 64 Stunden und 10 Minuten ohne Pause ging der Tunesier am Samstag am Strand von Hammamet an Land. Während sich Tausende seiner Landsleute jedes Jahr auf den lebensgefährlichen Weg in Richtung Europa machen, schwamm der 69 Jahre alte pensionierte Oberstleutnant von Italien nach Tunesien. Mit seiner Aktion wollte er vor allem den jüngeren Tunesiern zeigen, dass man trotz aller Krisen von Tunesien träumen kann, und es gute Gründe gibt, im eigenen Land zu bleiben.

FAZ

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