Vierfachmord in Frankreich : Hatte der Alpenmörder einen Helfer?

Mehr als ein Jahr nach einem Vierfachmord im französischen Chevaline will die Polizei ein Phantombild veröffentlichen. Der Mann auf dem Bild könnte ein Helfer des Todesschützen gewesen sein.
Hat der Alpenmörder einen Helfer gehabt? Mehr als ein Jahr nach dem Vierfachmord von Chevaline in Hochsavoyen will die französische Polizei das Phantombild eines verdächtigen Motorradfahrers veröffentlichen. Der bärtige Mann mit Helm könnte ein Helfer des Todesschützen gewesen sein, der auf dem Waldparkplatz drei Mitglieder einer britisch-irakischen Familie sowie einen vermutlich zufällig vorbeikommenden Radfahrer erschossen hatte. Die beiden Töchter der Familie Al Hilli hatten die Tat am 5. September 2012 überlebt. Der zuständige Staatsanwalt in Annecy, Eric Maillaud, teilte jetzt mit, das Phantombild des Motorradfahrers sei schon zu Beginn der Ermittlungen angefertigt worden. Aus „strategischen Gründen“ habe man aber mit der Veröffentlichung gewartet. „Wir wollten nicht, dass diese Person dazu verleitet wird, sich zu verstecken“, sagte Maillaud. Waldarbeiter hatten das Gesicht des Motorradfahrers gesehen, als dieser das Visier seines Helms geöffnet hatte. Der Staatsanwalt warnte aber vor voreiligen Schlussfolgerungen. „Nichts erlaubt zu sagen, dass der Motorradfahrer der Täter ist“, sagte Maillaud.





