Prozess um Mord an Carolin G. :
Der Vater wollte „sein Kind ganz für sich alleine haben“

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Potsdam: Björn R. betritt den Gerichtssaal vor dem Prozessbeginn am Montag.
Potsdam: Björn R. betritt den Gerichtssaal vor dem Prozessbeginn am Montag.dpa

Im Mai wurde Carolin G. erschossen auf dem Standstreifen der A9 gefunden. Nun steht der Vater ihres Sohnes vor Gericht. Er streitet die Tötung ab. Allerdings schildert sein mutmaßlicher Komplize eine Vielzahl dubioser Begebenheiten.

Björn R. ist ein unauffälliger Mann: Aus dem Ausschnitt des cremeweißen Pullovers ragt ein gleichfarbiger Hemdkragen hervor. Seine Haare sind weder lang noch kurz, die Gesichtszüge eher weich. R. ist 42 Jahre alt, zu seinem Werdegang, zu seinem Beruf macht er keine Angaben. Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Potsdam sagt er am Montag nur zwei Sätze: „Egal, was vorher gewesen sein mag, hätte ich niemals die Mutter meines Sohnes umgebracht oder umbringen lassen. Ich habe mit dem Tod von Carolin G. nichts zu tun.“

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