Nierenkrebs und Herzprobleme : Italiens „Boss der Bosse“ stirbt in der Haft

Er ließ morden und kidnappen, mischte im Drogenhandel mit, war 24 Jahre auf der Flucht. Viele Mafia-Geheimnisse nimmt er nun mit ins Grab. Salvatore „Totò“ Riina, einst Chef der mächtigen sizilianischen Cosa Nostra, ist tot.
Der einst meistgefürchtete Mafia-Boss Italiens ist tot. Salvatore „Totò“ Riina starb am Freitagmorgen – einen Tag nach seinem 87. Geburtstag – im Krankentrakt des Hochsicherheitsgefängnisses von Parma, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der zu lebenslanger Haft verurteilte Riina hatte an Nierenkrebs und Herzproblemen gelitten. „Seine Geheimnisse hat er für immer mit ins Grab genommen“, kommentierte die Tageszeitung „La Repubblica“.





