In der Bahn erstochen :
In North Carolina gilt jetzt „Iryna’s Law“

Von
Christiane Heil, Los Angeles
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Kerzen und Rosen bei einer Mahnwache in Charlotte für die getötete Iryna Zarutska
Kerzen und Rosen bei einer Mahnwache in Charlotte für die getötete Iryna ZarutskaAP

Iryna Zarutska saß in Charlotte in der Stadtbahn, als ein anderer Passagier sie unvermittelt von hinten erstach. Der Mann war dank einer „bargeldlosen Kaution“ auf freien Fuß. Nun ändert der Bundesstaat North Carolina sein Gesetz.

Als Auslöser für den Gesetz­entwurf nannte Danny Britt, ein republikanischer Abgeordneter im Senat von North Carolina, „das, was in Charlotte passierte“. Die Millionenstadt war vor fast sieben Wochen von einem brutalen Verbrechen erschüttert worden. Wie auf den Überwachungskameras des Charlotte Area Transit Systems zu sehen ist, zog Decarlos Brown Jr. damals in einer Bahn des Verkehrsbetriebs in aller Ruhe ein Klappmesser aus der Bauchtasche seines roten Sweatshirts, erhob sich von seinem Sitz und stach wiederholt auf eine Mitpassagierin ein, die ihm den Rücken zuwandte. Während andere Passagiere den Notruf wählten, starb die junge Frau. Der Täter zog sich das vor Blut triefende Sweatshirt aus und verließ an der nächsten Station die Stadtbahn.

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