Kein Rücktritt :
Torontos Bürgermeister beichtet Crack-Konsum

Lesezeit:
Hat Crack geraucht: Torontos Bürgermeister Rob Ford
Hat Crack geraucht: Torontos Bürgermeister Rob FordAP

„Ja, ich habe Crack geraucht“, gab Torontos Bürgermeister Rob Ford am Dienstag bekannt. Es sei im Vollrausch gewesen und er werde deshalb nicht zurücktreten. Der Druck auf Ford hatte zugenommen, nachdem ein Video aufgetaucht war, das ihn beim Rauchen eines Crack-Pfeifchens zeigen soll.

Torontos Bürgermeister Rob Ford hat den Konsum der Droge Crack eingestanden. „Ja, ich habe Crack geraucht“, sagte Ford am Dienstag vor Vertretern kanadischer Medien. Er beschwichtigte, die Droge nur probiert zu haben, „einmal im Vollrausch“, und deshalb noch lange nicht drogenabhängig zu sein.

Den Verdacht gab es seit längerem. Bereits vor fünf Monaten hatten eine amerikanische Klatschseite und eine Tageszeitung über ein Video berichtet, das Ford beim Rauchen von Crack zeigen soll. Die Droge basiert auf Kokain und besitzt ein sehr hohes psychisches Abhängigkeitspotenzial. Der Bürgermeister selbst hatte die Anschuldigungen damals „lächerlich“ genannt.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Der Druck auf Ford nahm zu, als die Polizei am vergangenen Donnerstag bekannt gab, die Kopie eines solchen Videos gesichert zu haben. Nach Medienberichten soll die Videokopie vom Computer eines Mitarbeiters des Bürgermeisters stammen.

In seiner Presseerklärung wies Ford nun auch jegliche Rücktrittsforderungen zurück. „Im Namen der Steuerzahler dieser großartigen Stadt müssen wir uns umgehend wieder an die Arbeit machen“, sagte Ford am Dienstag, nachdem er sich für seinen Drogenkonsum entschuldigt hatte. Ford war 2010 zum Bürgermeister der größten Stadt Kanadas gewählt worden. Er erneuerte nun seinen Anspruch auf eine weitere Kandidatur im kommenden Jahr.

Empfehlungen
Das bisher letzte Mal: Beim ESC 2025 in Basel kam Claude im Finale für die Niederlande mit seinem Lied „C’est la vie“ auf den zwölften Platz.
ESC-Boykott:
Sie stellen Israel und Russland auf eine Stufe

Weil Hunderte Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender protestierten, nimmt die Niederlande nun doch nicht am ESC 2027 teil. Wegen Israel. Auch Irland und die Tschechische Republik haben schon abgesagt.

Thomas Gutschker, Brüssel
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt