Fotografie : Das Fotografieren hält ihn nicht über Wasser

Ein preisgekrönter Unterwasserfotograf aus Bad Kreuznach und ein traurig-schönes Wrack
In 30 Meter Tiefe unter Wasser mit wenig Licht und Zeitdruck durch ein altes Schiffswrack tauchen: Das klingt für viele wie ein Albtraum. Für den 39 Jahre alten Hobbyunterwasserfotografen Nicolai Posininsky ist es ein wahr gewordener Traum. Seit er mit 14 Jahren mit seinen Eltern auf Gran Canaria seine erste Begegnung mit dem Tauchen hatte, kommt er nicht mehr davon los. Mit 18 hat er in Kroatien seinen Tauchschein gemacht und gemerkt, dass er das Tauchen braucht, um einen Ausgleich zu seinem Beruf als Area Sales Manager zu haben, da dieser oft stressig sei. „Für mich bedeutet das Tauchen einfach, alles über Wasser zu lassen, allen Stress, alles, was du hast, und auch alle Sorgen. Man kann sogar sagen, man vergisst fast seinen Namen unter Wasser.“ Das ist auch der Grund, wieso der Mann mit braunen Augen und gräulichen Haaren kein Interesse daran hat, die Unterwasserfotografie hauptberuflich zu betreiben. „Man muss immer wissen, wenn man sein Hobby zum Beruf macht, was macht man dann, um abzuschalten?“





