Hansestadt rüstet sich für „Xaver“ :
„In Hamburg sind wir Stürme gewohnt“

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An einer Freitreppe im Hamburger Hafen zeigt eine rote Linie den Höchststand der Sturmflut von 1962. So schlimm wie damals, hoffen die Hamburger, wird es bei „Xaver“ aber hoffentlich nicht werden.
An einer Freitreppe im Hamburger Hafen zeigt eine rote Linie den Höchststand der Sturmflut von 1962. So schlimm wie damals, hoffen die Hamburger, wird es bei „Xaver“ aber hoffentlich nicht werden.dpa

Die Hansestadt rüstet sich für das mächtige Orkantief Xaver. Schulen machen dicht, Schiffe bleiben im Hafen. Die Behörden sind in Alarmbereitschaft. Dennoch herrscht hanseatische Gelassenheit.

Am Mittag fegen die ersten Sturmböen durch die Innenstadt. Hans Baden schaut misstrauisch in den bewölkten Himmel und schnürt seine Schürze fest. An seinem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der Hamburger Innenstadt dreht sich zwar der Lachs wie an jedem Tag über dem Feuer, das Baden heute trotz aller Unwetterwarnungen angezündet hat. Aber zur Sicherheit hat der Mann mit dem kräftigen Bauch und dem runden Gesicht von seiner Bude alles abgeschraubt, was ihm bei Orkanböen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde um die Ohren fliegen könnte.

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