Japans Börse :
Aktienmarktreform ohne Paukenschlag

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Die elektronische Börsentafel in Tokio zeigt den japanischen Nikkei-Aktienindex.
Die elektronische Börsentafel in Tokio zeigt den japanischen Nikkei-Aktienindex.dpa

Die Tokioter Börse sortiert sich neu, um mehr Transparenz am Aktienmarkt zu schaffen und ausländische Investoren anzulocken. Doch nur die allerwenigsten glauben, dass die Reform zur Internationalisierung beitragen kann.

Aus fünf mach drei. Nach diesem Motto sortiert die Tokioter Aktienbörse (Tokyo Stock Exchange, TSE) von Montag an die notierten Anteilscheine neu. Die bisher vier Kategorien – erster Teil, zweiter Teil, Jasdaq Standard und Wachstum sowie der Start-up-Markt „Mothers“ – werden in die Bereiche Erstklassig (Prime), Standard und Wachstum eingeordnet. Doch was als Paukenschlag für mehr Transparenz gedacht war, um neue und vor allem mehr ausländische Investoren anzuziehen, droht als kurzer und schwacher Trommelwirbel zu verpuffen. Die Reaktion von Analysten und Investoren am Finanzplatz Tokio ist nach Monaten der Vorbereitung ernüchternd.

FAZ

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