Der Staat als Firmenretter :
Warum die Lufthansa zum guten Geschäft für die Steuerzahler wurde

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Kranich über der damaligen Commerzbank-Arena
Kranich über der damaligen Commerzbank-ArenaPatrick Junker

Mit seinen Commerzbank-Aktien steckt der Bund tief im Verlust. Daraus hat er mindestens zwei Lehren gezogen. So gelang der Ausstieg aus der Lufthansa mit Gewinn für die Steuerzahler.

Als im September 2008 die Finanzkrise mit der Insolvenz der Bank Lehman Brothers eskalierte, war das Wort „Systemrelevanz“ noch weitgehend unbekannt. Heutzutage ist Systemrelevanz fast zum geflügelten Wort geworden. Darin spiegelt sich ein umfängliches Handeln des Staates. Die Bundesregierung meint, nicht nur Banken, sondern auch andere private Unternehmen, die eine (zu) wichtige Rolle in der Volkswirtschaft spielen, retten zu müssen. Da sie Teil der kritischen Infrastruktur sind, stützte der Staat in der Corona-Pandemie auch Luftfahrt- und Tourismusunternehmen wie Lufthansa und TUI ; jetzt stellt er für Gasimporteure wie Uniper und VNG Eigenkapital bereit. Dabei hat der Bund aus Fehlern, die er beim Einstieg als Eigentümer in Banken in der Finanzkrise begangen hat, Lehren gezogen.

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