Altersvorsorgereform : Versicherer beharren auf monatlicher Rentenzahlung

Versicherer sind weitgehend einverstanden mit den Plänen zur Altersvorsorgereform. Mit einem Gutachten wollen sie nun den Gesetzgeber davon überzeugen, dass Ersparnisse verrentet werden.
Wenn sich die Bundesregierung über strittige Details des Gesetzentwurfs aus dem Bundesfinanzministerium zur geförderten privaten Altersvorsorge einigt, könnte am 1. Januar 2026 ein neuer Markt entstehen. Dadurch könnten Verbraucher ein Vierteljahrhundert nach der Einführung der Riester-Produkte unter veränderten Bedingungen fürs Alter sparen. Der Staat würde das mit einer Zulage von 25 Cent je investiertem Euro unterstützen, für Kinder käme eine weitere Förderung hinzu. Interessierte Bürger hätten eine breitere Auswahl als zuvor und könnten sich künftig zwischen einem Altersvorsorgedepot mit einer gänzlich freien Geldanlage und Produkten mit einer Zinsgarantie von 80 oder 100 Prozent der eingezahlten Beiträge entscheiden.


