https://www.faz.net/-gv6-81gac

Weitere Nachrichten : In Arbeitspause nur Wege zum Essen unfallversichert

  • Aktualisiert am

Nur Essen gehen ist unfallversichert Bild: Procter & Gamble

Arbeitnehmer sind nach einem Urteil des hessischen Landessozialgerichts in ihren Pausen nur auf Wegen zum Essen unfallversichert. Der Finanzinvestor 3G will Kraft Foods kaufen.

          Arbeitnehmer sind in ihren Pausen auf Wegen zum Essen unfallversichert. Die Versicherung könne aber wegfallen, wenn anderes Privates in dieser Zeit miterledigt werde und ein Beschäftigter beispielsweise Kleider in einer Reinigung abhole. Das teilte das hessische Landessozialgericht am Dienstag in Darmstadt mit (Aktenzeichen: AZ L 3 U 225/10). Die Revision wurde nicht zugelassen.

          Das Gericht schloss sich mit diesem Urteil der Auffassung der Berufsgenossenschaft an. Diese hatte die Entschädigung einer Sekretärin mit der Begründung abgelehnt, die Frau sei auf dem Weg in eine Reinigung gewesen. Dies habe im Vordergrund gestanden. Die 52-Jährige war in ihrer Mittagspause an der Hauptwache in Frankfurt am Main auf einer Treppe gestürzt und hatte sich eine Quetschung am Hals zugezogen.  (dpa-AFX) 

          Finanzinvestor 3G an Kraft Foods interessiert

          Die Investmentgesellschaft 3G Capital ist Insidern zufolge am Kauf des amerikanischen Lebensmittelkonzerns Kraft Foods interessiert. Es liefen entsprechende Gespräche, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus mit den Vorgängen vertrauten Kreisen. Über den Wert des möglichen Geschäfts, über das das „Wall Street Journal“ zuerst berichtete, wurde zunächst nichts bekannt. Kraft hat dem Schluss-Kurs der Aktie vom Dienstag zufolge einen Marktwert von 36,06 Milliarden Dollar. Nachbörslich kletterte das Papier um bis zu 16 Prozent. Gemeinsam mit Berkshire Hathaway des Starinvestors Warren Buffett übernahm die brasilianische 3G Capital vor zwei Jahren den Ketchup-Hersteller H.J Heinz für 23,2 Milliarden Dollar. (Reuters)

          Börse in Tokio mit leichten Verlusten

          Der japanische Aktienmarkt hat am Mittwoch leichte Verluste verzeichnet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zum Ende des Vormittagshandels 0,12 Prozent im Minus bei 19.690 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index lag kaum verändert bei 1587 Zähler zu. Unterschiedliche Vorgaben der Börsen in den Vereinigten Staaten und in Europa sorgten für gegensätzliche Signale, sagte Händler.

          Der Euro notierte in Fernost zum Dollar kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,0926 Dollar bewertet, nach 1,0923 Dollar am Vorabend in den Vereinigten Staaten. Zum Yen notierte die amerikanischen Währung bei 119,69 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9583 Franken je Dollar und 1,0474 Franken je Euro gehandelt. (Reuters)

          Deutsche-Wohnen-Angebot für Conwert stößt auf Widerstand

          Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen stößt mit seinem Übernahmeangebot für den in Österreich beheimateten Branchenkollegen Conwert auf Widerstand des Unternehmens. Vorstand und Verwaltungsrat hielten das Angebot von 11,50 Euro je Aktie für zu niedrig, teilte Conwert anlässlich der Vorlage seiner Jahreszahlen am Dienstagabend mit. Das Übernahmeangebot im Volumen von 977 Millionen Euro läuft noch bis zum 15. April. Der Konzern will mindestens 50 Prozent plus eine Aktie an conwert übernehmen, 30 Prozent hält die Deutsche Wohnen schon. Eine Erhöhung des Angebots hat der deutsche Konzern trotz Kritik von Minderheitsaktionären vergangene Woche definitiv ausgeschlossen. (dpa-AFX)

          Telefonica stimmt Verkauf von britischer O2 an Hutchison zu

          Die spanische Telefonica und der Mischkonzern Hutchison Whampoa sind beim geplanten Verkauf des britischen Mobilfunkers O2 am Ziel. Man habe der Veräußerung für 10,25 Milliarden Pfund (14,09 Milliarden Euro) zugestimmt, teilten die Spanier am frühen Dienstagabend mit. Zuvor hatte bereits die „Financial Times“ über den bevorstehenden Abschluss der Verhandlungen berichtet. (dpa-AFX)

          Alstria Office nimmt mit Kapitalerhöhung 102,7 Millionen Euro ein

          Der Büroimmobilien-Konzern Alstria Office hat mit einer Kapitalerhöhung 102,7 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen platzierte rund 7,9 Millionen Aktien, wie Alstria Office am Dienstagabend mitteilte. Der Plazierungspreis habe 13 Euro je Stück betragen. Am Dienstag waren die im SDax notierten Dividendenpapiere bei 13,29 Euro aus dem Xetra-Handel gegangen.

          Die Erlöse sollen zum Kauf von Immobilien genutzt werden. Die Transaktion wurde nach Angaben des Unternehmens von der Deutschen Bank und der UBS begleitet. Der Vorstand wolle der Hauptversammlung am 6. Mai die Zahlung einer Dividende von 0,50 Euro vorschlagen. Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2014 voll dividendenberechtigt. (Reuters)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson

          Brief an Tusk : Johnson will Brexit-Deal neu verhandeln

          Bisher wollte der britische Premier sein Land auch ohne Deal aus der EU führen. Nun schreibt er an EU-Ratspräsident Tusk, ein Austrittsabkommen habe „oberste Priorität“. Zugleich fordert er, die Backstop-Regelung zu streichen – und schlägt Alternativen vor.
          „Fridays for Future“-Demonstration vom vergangenen Freitag in Berlin

          „Fridays for Future“ : Glaube an die eigene Macht

          Eine Studie zeigt, wie die Demonstranten der „Fridays for Future“-Proteste ticken. Was ihre Motive sind, welchen sozialen Hintergrund sie haben – und für welche Parteien sie stimmen würden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.