Schweizer Großbank : UBS profitiert von Marktturbulenzen

Die von Donald Trump ausgelösten Aktientransaktionen lassen die Handelsgebühren sprudeln. Aber der Aktienkurs der Schweizer Großbank leidet unter der ungeklärten Kapitalfrage.
Die erratische Wirtschafts- und Zollpolitik von Donald Trump gleicht einer gewaltigen Wertvernichtungsmaschine. Aber für Banken sind die unberechenbaren Manöver des amerikanischen Präsidenten zumindest kurzfristig förderlich. Dies lässt sich auch an den jüngsten Zahlen der UBS ablesen. Die Schweizer Großbank profitierte von den Marktturbulenzen. Weil Kunden in großem Stil ihre Portfolios umschichteten, kletterten die Transaktionsgebühren hurtig nach oben. Die erhöhte Handelsaktivität und der Ergebnisschub in der Investmentbank trugen maßgeblich dazu bei, dass der um Sonderfaktoren bereinigte Vorsteuergewinn im ersten Quartal 2025 bei 2,6 Milliarden Dollar landete. Das ist zwar etwas weniger als in der Vorjahreszeit, aber mehr, als die Analysten erwartet hatten. Unter dem Strich steht ein um knapp vier Prozent geringerer Reingewinn von 1,7 Milliarden Dollar. Die Eigenkapitalrendite per Ende März betrug 7,9 Prozent. Das Ergebnis ist weiterhin stark durch die Kosten für die Integration der vor zwei Jahren übernommenen Credit Suisse belastet.


