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E10 und Diesel : Shell und Aral teurer als die Konkurrenz

Vorreiter: Wenn es um Preiserhöhungen geht, ist Shell vorne dabei. Bild: dpa

Ein Vergleich der Markentankstellen während der Corona-Krise zeigt: Zwei große Ketten sind oft am teuersten, Jet dabei am günstigsten. Für Autofahrer lohnt sich der Blick auf die Preise.

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          Benzin ist mit der Corona-Krise kräftig billiger geworden – gleichwohl gibt es bei den großen Markentankstellen erhebliche Unterschiede in der Preispolitik und hinsichtlich des Preis-Anpassungsverhaltens. Das geht aus einem detaillierten Vergleich des Autoklubs ADAC hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorlag. Die Kraftstoff-Fachleute der Organisation haben über sechs Wochen die Preise für Super E10 und Diesel an immerhin allen deutschen Tankstellen der fünf großen Marken – Aral, Esso, Jet, Shell und Total – unter die Lupe genommen und wochenweise ausgewertet.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Heraus kam: Über den gesamten Zeitraum von sechs Wochen vom 6. April bis zum 17. Mai war Jet bei beiden Kraftstoffarten mit Abstand der günstigste Anbieter. Hier zahlten die Verbraucher für Super E10 im Schnitt 5,8 Cent weniger als bei den beiden teuersten Marken, Shell und Aral. Jet hatte laut ADAC in jeder einzelnen Woche im Durchschnitt die niedrigsten Benzinpreise. Aral und Shell verzeichneten hingegen die höchsten Preise, wobei sich die sechs Wochen aufteilten in jeweils drei mit Aral an der Spitze und drei mit Shell. Beim Dieselkraftstoff war ebenfalls Jet der günstigste Markenanbieter, Shell war die teuerste Marke.

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