Bergbauunternehmen : Investoren fordern stärkere Kostensenkungen

Die Rohstoffpreise sind gefallen, die Dividendenzahlungen aber gestiegen: Vor allem westliche Förderkonzerne befinden sich in der Krise.
Die Welt der Minenunternehmen ist zunehmend zweigeteilt. Während die Förderer aus den Schwellenländern im vergangenen Jahr aggregierte Gewinne in Höhe von 24 Milliarden Dollar ausgewiesen haben, verbuchten die westlichen Bergbaukonzerne insgesamt einen Nettoverlust von 4 Milliarden Dollar. Das ergibt einen aggregierten Nettogewinn von 20 Milliarden Dollar – den niedrigsten Wert seit 2004 und einen Rückgang von 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist ein Ergebnis der Studie „Mine 2014“ von der Beratungsgesellschaft PWC. In diese Studie flossen die Ergebnisse der 40 größten Bergbaukonzerne der Welt ein, unter denen BHP Billiton, Rio Tinto oder Vale zu den größten zählen. Zum ersten Mal kam mehr als die Hälfte von ihnen aus Schwellenländern.





