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Milliardenerlös trotz Dax-Tief : Der sagenhafte Porsche-Börsengang

Haben es geschafft: VW- und Porsche-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume (links) und Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke Bild: Lucas Bäuml

In einem fiesen Umfeld zahlt der Kapitalmarkt 9,4 Milliarden Euro für ein Viertel stimmrechtsloser Aktien von Porsche. Der Stuttgarter Konzern wird so zum wertvollsten Autohersteller Europas.

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          Es passt zu der wundersamen Geschichte des Porsche-Börsengangs, dass der Dax just in jenen Minuten so tief abtaucht wie noch nie in diesem Jahr, als die Porsche AG ihre ersten Minuten im Handel verbringt. Ausgerufen wurde der Börsengang im Februar, als Putin den Krieg in der Ukraine anfing, konkretisiert, als die Gas-Pipelines nicht mehr lieferten und vollendet, als sie sabotiert wurden.

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Der Stimmung auf dem Frankfurter Börsenparkett tat dies keinen Abbruch. Porsche hat das große Gedeck gebucht, inklusive Börsenvorplatz und Beflaggung. Im Porsche -Museum in Stuttgart dürfte es am Donnerstag nicht so viel zu sehen gegeben haben. Eine ganze Parade an ikonischen Modellen aus dem Museum steht stattdessen vor der Frankfurter Börse. Morgens um viertel nach sieben beginnt der Trubel: Journalisten, Fotografen und Porsche-Mitarbeiter bevölkern den Börsenplatz, auf dem die Porsche-Autos Bulle und Bär die Hauptrolle streitig machen.

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