Banken in Sorge :
Bankenverband sieht Europa in einem Schicksalsjahr

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Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des BdB
Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des BdBdpa

Der BdB fürchtet um Europas Handlungsfähigkeit, wenn populistische Parteien zulegen. Für mehr Investitionen brauche es Kapitalmärkte ohne ineffiziente „Doppel-Regulierungen“. Doch ein Gesetz, das Immobilienerwerb verteuert, ist im Anmarsch.

Der Bundesverband der privaten Banken (BdB) macht sich Sorgen, dass die Europäische Union an Handlungsfähigkeit verliert. Eine Verschiebung der politischen Gewichte hin zu populistischen Parteien drohe die Entscheidungsfindung in EU-Gremien nach der Europa-Wahl noch schwieriger, komplexer und langwieriger zu machen, sagte Hauptgeschäftsführer Heiner Herkenhoff, ohne auf bestimmte Parteien einzugehen. Im Namen der Verbandsmitglieder, darunter Deutsche Bank und Herkenhoffs früherer Arbeitgebeber Commerzbank, sagte der seit April 2023 amtierende Herkenhoff am Montag zu Journalisten: „Wir stehen für einen klaren pro-europäischen Kurs und wünschen uns ein starkes und handlungsfähiges Europa.“

FAZ

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