Kurssturz : Sorge um Apple-Großaufträge setzt Dialog Semiconductor zu

Der Großkunde Apple soll verstärkt eigene Steuerungschips für Smartphones bauen - anstatt sie bei Dialog Semiconductor zu kaufen. Das setzte die Aktie des deutschen Chip-Entwicklers am Dienstag unter Druck.
Die Sorge um längerfristig schwindende Großaufträge bereitet den Anlegern des schwäbisch-englischen Chip-Entwicklers Dialog Semiconductor Kopfzerbrechen. Die Analysten vom Bankhaus Lampe lösten am Dienstag einen Kurssturz um gut ein Drittel aus, als sie darauf verwiesen, dass Dialog-Großkunde Apple verstärkt eigene Kapazitäten für Stromsteuerungschips für Smartphones aufbaue - die bisher vor allem von Dialog kommen. Den Analysten zufolge macht das Unternehmen mehr als 70 Prozent seiner Umsätze mit Apple. Am Nachmittag lagen die Papiere noch fast 15 Prozent im Minus. Dialog ging in einer Stellungnahme nicht direkt auf Apple ein. Die Einsichten in die Designzyklen führender Kunden seien unverändert, die Beziehungen entsprächen dem normalen Geschäftsverlauf, hieß es lediglich.





