„Trap: No Way Out“ im Kino : Ein Serienkiller, wie lustig

Die Erwartungen an M. Night Shyamalans neuen Thriller waren gering. Zu schlecht schnitten seine letzten Produktionen ab. Aber „Trap: No Way Out“ bricht mit seinem Genre – und gelingt darin.
Taylor Swift – aber als Grufti. Und ein Serienmörder, aber einer, der ganz furchtbar nett ist. Obendrein ist er sehr liebevoll im Umgang mit seiner Teenietochter, mit der er das Konzert von Grufti-Swift besucht. Für derart groteske Plots ist Regisseur M. Night Shyamalan bekannt. „Saukomisch“ habe er es gefunden, als er das erste Mal von „Operation Flagship“ hörte: 1985 arbeiteten der United States Marshals Service und die Polizei von Washington D.C. zusammen und schickten rund 3000 gesuchten Kriminellen Freikarten für ein Footballspiel. Viele kamen, etwas mehr als hundert wurden verhaftet. „Die Cops haben sich buchstäblich als Cheerleader und Maskottchen verkleidet. Und diese Typen sind vor Freude tanzend dorthin gegangen – und dann wurden sie verhaftet!“


