„Sonic the Hedgehog“ im Kino : Der Gesellschaft den Igel vorhalten

Triumph der Geschwindigkeit und Witz, irgendwo zwischen Schleichwerbung, Flatulenzen und Popkulturreferenzkonfetti: Das Videospiel „Sonic the Hedgehog“ gibt’s jetzt auch als Film.
Ein blauhaariger Überschall-Igel in abgewetzten Turnschuhen kommt, nachdem er vor 29 Jahren zum ersten Mal über Fernsehbildschirme flitzte, ins Kino. Dass er auch Ihnen über den Weg läuft, ist nicht unwahrscheinlich, wenn Sie A: kleine Kinder haben oder B: einen Lebenspartner, der im Jahr 1991 zwischen acht und zwanzig Jahre alt war und eine Spielekonsole namens Sega Mega Drive (Sega Genesis) besaß – oder diese Art speziellen Freund, der die Sega-Videospielkonsole als frühen Akt des Widerstandes gegen die flächendeckende Nintendoisierung der Jugend anschaffen ließ und seinen Eltern lange Referate über die werkgetreue Umwandlung von Arcade-Titeln in Konsolenspiele hielt.





