Berlinale-Wettbewerb : Mütter und Töchter, das geht selten gut

Der weibliche Blick ist auf der Berlinale gut vertreten. Das zeigen Filme aus Amerika, Österreich und Norwegen im Wettbewerb um den Goldenen Bären.
Zwei Mütter in Not. In Mary Bronsteins Film „If I Had Legs I’d Kick You“ spielt Rose Byrne eine Psychotherapeutin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ihre Tochter leidet an einer rätselhaften Krankheit und wird künstlich ernährt, ihr Ehemann ist beruflich unterwegs, und in der Decke ihrer Wohnung klafft nach einem Wassereinbruch im Obergeschoss ein Loch. Sie zieht in ein Hotel und lässt sich von einem Zimmernachbarn Drogen besorgen, doch ihre Stimmung wird nicht besser. Lindas eigene Therapie, die sie bei einem Kollegen macht, endet in gegenseitigen Beschimpfungen. Eine Langzeitpatientin, die unter Panikattacken leidet, verschwindet und lässt ihr Baby bei Linda zurück. Jetzt verliert auch Linda den Boden unter den Füßen, aber noch versucht sie, die Situation zu beherrschen. Noch.


