„Lieber Thomas“ im Kino : Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin

Andreas Kleinerts großartiger Film „Lieber Thomas“ erzählt die Geschichte des früh verstorbenen deutschen Schriftstellers Thomas Brasch.
Unter all den Märchen, die ja selten heiter und kaum der Stoff für Kinderträume und Wünsche sind, gibt es eines, das besonders traurig und dunkel ist. Die Großmutter in Georg Büchners „Woyzeck“ erzählt es: vom Kind, das keinen Vater und keine Mutter mehr hatte, „war alles tot, und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es ist hingegangen und hat gesucht Tag und Nacht. Und weil auf der Erde niemand mehr war, wollt’s in den Himmel gehen . . .“





