Das Verbrechen der Woche :
Wie fair sind Laptop-Verbote in Cafés?

Von
Louisa Zeisner
Lesezeit:
Vor ein paar Jahren im Cafe St. Oberholz
Vor ein paar Jahren im Cafe St. OberholzDaniel Pilar

Immer mehr Cafés verbieten die Arbeit am Laptop mit der Begründung, es werde zu wenig konsumiert. Erscheint erst mal verständlich – ist aber inkonsequent.

Neben dem Zischen der Kaffeemaschine und dem Rattern der Tram hört man im „St. Oberholz“ am Rosenthaler Platz in Berlin vor allem eins: energisches Tippen. Jeder Tisch des Cafés ist besetzt, Apple-Logos leuchten zwischen halb leeren Tassen und Gläsern. Mit ihrem Laptop als Begleiter feilen Start-upper am Pitch, während sich Studierende auf die nächste Klausur vorbereiten. Die Kaffeehauskultur lockt nicht mehr mit erlesenen Kaffeebohnen, sondern mit kostenlosem Highspeed-WLAN und Steckdosen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.