Das Verbrechen der Woche : Wie fair sind Laptop-Verbote in Cafés?

Immer mehr Cafés verbieten die Arbeit am Laptop mit der Begründung, es werde zu wenig konsumiert. Erscheint erst mal verständlich – ist aber inkonsequent.
Neben dem Zischen der Kaffeemaschine und dem Rattern der Tram hört man im „St. Oberholz“ am Rosenthaler Platz in Berlin vor allem eins: energisches Tippen. Jeder Tisch des Cafés ist besetzt, Apple-Logos leuchten zwischen halb leeren Tassen und Gläsern. Mit ihrem Laptop als Begleiter feilen Start-upper am Pitch, während sich Studierende auf die nächste Klausur vorbereiten. Die Kaffeehauskultur lockt nicht mehr mit erlesenen Kaffeebohnen, sondern mit kostenlosem Highspeed-WLAN und Steckdosen.
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