Alex Haleys „Roots“ :
Gesprengte Ketten?

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Der Autor von „Roots“, Alex Haley (links), mit LeVar Burton, dem Darsteller seines Protagonisten Kunta Kinte, 1977.
Der Autor von „Roots“, Alex Haley (links), mit LeVar Burton, dem Darsteller seines Protagonisten Kunta Kinte, 1977.Picture Alliance

Alex Haleys historisches Epos „Roots“ (1976) und dessen Verfilmung haben die Geschichte der Sklaverei mit großer Wirkung popularisiert – Folge 41 der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.

Dass die Schrecken der Sklaverei in den Vereinigten Staaten heute in aller Welt bekannt sind, ist einer Summe von Beschreibungen zu verdanken, die von Zeugnissen ehemaliger Sklaven bis zu wirksamen Fiktionen reichen. Obwohl diese Gewaltgeschichte nicht zuletzt durch den Kampf um die Bürgerrechte der Schwarzen verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt war, sollte 1976 und im Folgejahr ein Werk auf der Schwelle zwischen recherchierter und fiktional angereicherter Geschichte alle vorherigen Thematisierungen an Wirkung noch einmal weit übertreffen.

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