„Die unendliche Geschichte“ : Der Weg nach Phantásien

Michael Endes „Unendliche Geschichte“ von 1979 erzählt von der Lust des Lesens und von der Gefahr, sich in der Fiktion zu verlieren. Nun hat Stefan Kaminski den Roman als Hörbuch eingelesen. Wie hat er das gemacht?
Ein Junge flieht vor seinen gleichaltrigen Quälgeistern in das nächstgelegene Geschäft. Zufällig ist es ein Antiquariat. Der Besitzer knurrt ihn zur Begrüßung an, bezeichnet ihn abwechselnd als „Schwächling“, „Angsthase“ und als „Versager auf der ganzen Linie“ und verschwindet dann in einem Nebenraum, um einen Anruf entgegenzunehmen. Das Buch, das er bis dahin gelesen hatte, lässt er liegen. Der Junge wiederum fühlt sich von dem Band magnetisch angezogen, ergreift ihn schließlich und verlässt den Laden.


