Ratingagentur zweifelt an Liquidität :
Sorgen um Werkstattkette ATU werden größer

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In der Werkstatt
In der WerkstattAP

Die Werkstattkette ATU braucht nach Ansicht der Ratingagentur Moody’s noch vor dem Winter frisches Geld. Ein Sprecher der stark gebeutelten Werkstattkette reagierte empört.

Die Zweifel an der Überlebensfähigkeit der Werkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) sind größer geworden. Am Mittwoch sorgte eine Studie der amerikanischen Ratingagentur Moody’s für neue Aufregung am Unternehmenssitz im ostbayerischen Weiden. Denn laut Moody’s benötigt ATU noch vor dem Winter zusätzliche Liquidität. Per Ende Juni habe das Unternehmen nur noch 15,5 Millionen Euro in der Kasse gehabt, eine Kreditlinie über 45 Millionen Euro sei vollständig in Anspruch genommen worden. Die Ratingagentur senkte daraufhin die Kreditbewertung von ATU auf den Ramschstatus „Caa3“, und damit auf die viertschlechteste Note der 22-stufigen Skala. Als ob das nicht schon genügt hätte, drohte Moody’s noch eine weitere Herabstufung an.

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