Übernahme Kaiser’s Tengelmann :
Gabriel ohne Courage

Ein Kommentar von Helmut Bünder
Lesezeit:
Sigmar Gabriel äußert sich nicht zum Verkauf: Es gibt im Moment wichtigere politische Themen.
Sigmar Gabriel äußert sich nicht zum Verkauf: Es gibt im Moment wichtigere politische Themen.dpa

Jobretter oder Wettbewerbspolitiker – im Fall des Verkaufs von Kaiser’s Tengelmann an Edeka steht ein Bekenntnis des Bundeswirtschaftsministers noch aus. Sigmar Gabriel geht es nur um den politischen Gewinn.

Sigmar Gabriel hat sich viel Zeit gelassen, aber mit seinem Zwischenbescheid ist die Hängepartie um den Verkauf der Supermärkte von Kaiser’s Tengelmann an Edeka immer noch nicht entschieden. Seit neun Monaten prüft der Bundeswirtschaftsminister den Antrag auf eine Sondergenehmigung, die das Veto des Bundeskartellamtes aushebeln würde. Es gibt im Moment wichtigere politische Themen. Trotzdem ist es falsch, dass Gabriel die Fristen für eine Ministererlaubnis so missachtet. Jedes Fusionsverbot ist ein schwerer Eingriff in die Eigentumsrechte – deshalb haben die beteiligten Unternehmen wie die verunsicherten Beschäftigten Anspruch darauf, dass der Minister in überschaubarer Zeit klare Verhältnisse schafft. Dazu fehlt Gabriel die Courage.
FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Lexaid
Gekündigt? Sofort-Check und direkter Anwaltskontakt
V-Check
Vermögen übertragen & die Erträge behalten - so geht’s!
Sprachkurs
Lernen Sie Französisch