„Pillen für den Störenfried“ im Ersten :
Mein Kopf sagt mir keine dummen Dinge mehr

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Wenn ich König von Deutschland wäre: Tim, der sich schwer einordnen und der nicht verlieren kann, ist einmal auf der Siegerstraße. Ohne Medikamente.
Wenn ich König von Deutschland wäre: Tim, der sich schwer einordnen und der nicht verlieren kann, ist einmal auf der Siegerstraße. Ohne Medikamente.SWR/Filmtank

Geben wir dem Kleinen Ritalin oder nicht? Das ist für viele Eltern von wilden Jungs die Frage. Der Film „Pillen für den Störenfried“ zeigt auf, woran nicht die Kinder, sondern Erwachsene kranken.

Luis ist ein unruhiges Kind. Er ist impulsiv, findet sich nur schwer in die Gruppe ein und kann sich nicht strukturieren. Das Erziehungsmuster von Lob und Tadel funktioniert bei ihm nicht. Luis ist anstrengend, für sich und seine Mitmenschen. Irgendwann, sagt sein Vater, drohte die „Familiensituation“ zu kippen. Sie wolle nur, „dass er seine Träume realisieren kann“, sagt die Mutter. Und das geht nur mit Medikamenten. Luis bekommt Ritalin.

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