Kürzungen des Kulturetats : Londons Schuld

Die britischen Kommunen sind alarmiert: die Kürzungen des Kulturetats der Zentralregierung sind drastisch. Wird nun eine Welle von Verkäufen kommunaler Sammlungen stattfinden?
Die Grafschaft Lancashire im Norden Englands ist die jüngste von mehreren, die drastische Einsparungen von bis zu hundert Prozent im Kulturetat vornehmen und damit einen Zeigefinger gegen das Austeritätsprogramm der Zentralregierung erheben. Die Zuwendungen der Kommunalverwaltungen sind seit 2010 im Durchschnitt um 51 Prozent beschnitten worden. Für die nächsten vier Jahre stehen weitere Kürzungen an, die sich voraussichtlich bei dreißig Prozent einpegeln werden. Wo das Beil fallen wird, dürfte in der kommenden Woche klarer sein, wenn der Schatzkanzler den Ausgang der Überprüfung öffentlicher Ausgaben bekanntgibt. Längst zeichnet sich jedoch der kumulative Effekt der Einsparungen auf regionale Kultureinrichtungen ab.






