Christian Y. Schmidts Roman : Ticktack, ihr Trottel!
Früher hätte er solchen Typen gleich ins Gesicht gespuckt: Christian Y. Schmidts herzverheerend schöner Verwirrroman „Der letzte Huelsenbeck“ über den tragisch unvermeidlichen Hirnschaden des Älterwerdens aller Unangepassten.
Auf Seite 236, also schon tief in dem Irrgarten, der dieses grandiose Buch ist, entwirft jemand einen Ausweg, der im weiteren Erzählgang dann weder wirklich werden darf noch wahr: „Da ist was passiert in Amerika. Irgendetwas Unerfreuliches. Das kristallisiert sich immer deutlicher heraus. Wenn du herausfindest, was es ist, hast du, schätze ich, den Schlüssel zu deinem Schlamassel. Danach dürften nicht nur die Angstzustände verschwinden, sondern auch der ganze restliche Zirkus: Kinder, Affen, die sieben Zwerge, diese ganze Menagerie in deinem Kopf...“




