Mehr Flexibilität : Trumpf steigt auf die Jahresarbeitszeit um

Vor der Messe richtig ranklotzen und dafür den sonnigen Freitag danach auf der Terrasse verbringen: Das ist bei dem Maschinenbauer Trumpf die Idealvorstellung von der neuen Arbeitswelt.
Der Maschinenbauer Trumpf schafft für seine Mitarbeiter in Deutschland die Wochenarbeitszeit ab. Stattdessen wird die Arbeitszeit jetzt übers Jahr bemessen: Wenn es viel zu tun gibt, wird mehr gearbeitet, wenn der Mitarbeiter Zeit für sich braucht, kann er die Stunden wieder abfeiern. Abgerechnet wird zum Schluss. Ein Vollzeitmitarbeiter darf übers Jahr bis zu 200 Stunden Zeitguthaben aufbauen oder sein Zeitkonto bis zu 100 Stunden ins Minus rutschen lassen - zum Ende des Geschäftsjahres, bei Trumpf Ende Juni, sollten es dann 1610 Stunden sein, höchstens 25 Stunden mehr oder 40 weniger.





