Susanne Preuß

(sup.)

Wirtschaftskorrespondentin in Hamburg

F.A.Z.

Aufgewachsen im Kreis Konstanz mit dem „Südkurier“ als täglichem Begleiter. Die Enttäuschung darüber, dass dort über den eigenen Wohnort wenig zu lesen war, führte zu freier Mitarbeit bei dieser Zeitung – ein ganzes Jahr nach dem Abitur. Aus Interesse an Geld, Wirtschaft, Europa und vielem mehr folgte ein Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Pforzheim mit zwei Praxissemestern in einer Computerfirma und einem Abschluss in Außenwirtschaft/Fremdsprachen. Der erste Job als Ausbilderin für Kaufleute wurde schnell aufgegeben, als es mit dem längst ersehnten Volontariat bei der „Stuttgarter Zeitung“ klappte. Nach sechs Jahren dort in der Wirtschaftsredaktion und drei Jahren als freie Journalistin folgte der Wechsel zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Korrespondentin in Stuttgart. Zwei Jahrzehnte voller spannender Erlebnisse im Land der Tüftler und Weltmarktführer wurden 2022 durch ein Kontrastprogramm in Norddeutschland abgelöst – mit ebenso spannenden Themen zwischen Containerreedern und Kaffeehändlern, Marinewerften und Windparks.

Alle Beiträge von Susanne Preuß

  • Kommentar:
    Daimlers Visionen

    Der Daimler-Vorstand hält standhaft an seiner Prognose fest, dass Mercedes bis 2020 wie einst die Nummer eins unter den Premiumanbietern sein werde. Doch diese Prognose ist in Wahrheit wohl eher eine Vision.

    Ein Kommentar von Susanne Preuß
  • Staubsauger des britischen Herstellers Dyson stehen nach Herstellungsjahren aufgereiht in einer Vitrine im Eingangsbereich der Unternehmenszentrale in Malmesbury.

    Dyson:
    Staubsaugerhersteller verklagt Bosch wegen Industriespionage

    Die Firma Dyson ist vor allem für ihre Staubsauger, die ohne Staubbeutel auskommen, bekannt. Das Unternehmen steckt viel Geld in die Entwicklung. Jetzt werfen die Engländer dem Stuttgarter Elektrokonzern Bosch Industriespionage vor. Es geht um einen Hochgeschwindigkeits-Elektromotor für Staubsauger.

    Marcus Theurer, Susanne Preuß
  • Der damalige Ministerpräsident Stefan Mappus kämpft um die Löschung seiner E-Mails aus dem Herbst 2010

    ENBW-Affäre:
    Mappus fordert Löschung seiner Mails

    Durch entlarvende E-Mails wurde der Einstieg von Baden-Württemberg beim Energiekonzern ENBW zu einem spannenden Wirtschaftskrimi. Nun kämpft der damalige Ministerpräsident Mappus um die Löschung seiner E-Mails.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Abu Dhabi:
    Daimler ade!

    Als Abu Dhabi vor drei Jahren mitten in der Krise bei Daimler einstieg, war das etwas ganz Besonderes. Jetzt haben die Scheichs ihre Aktien schon wieder verkauft, dabei wollten sie eigentlich langristig dabei bleiben. Warum?

    Ein Kommentar von Susanne Preuß
  • Dirk Notheis

    ENBW-Affäre:
    Notheis entschuldigt sich für Ton in E-Mails

    Er bezeichnete die Kanzlerin als „Mutti“, und auch sonst waren Notheis’ Mails an Mappus recht flapsig. Nun entschuldigte sich der frühere Deutschland-Chef von Morgan Stanley für den Tonfall.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Frühes Krisenzeichen: Ford beantragte schon Ende April Kurzarbeit für seine Produktion in Köln.

    Automobilindustrie:
    Ford legt Abfindungsprogramm auf

    Mit einem Personalabbau reagiert der Hersteller auf den Absatzrückgang. Auch Daimler plant Einschnitte im Produktionsprogramm - vorläufig noch ohne Abbau von Stammpersonal. Doch die Verhandlungen mit dem Betriebsrat sind gescheitert.

    Christoph Ruhkamp, Susanne Preuß
  • Sieht keine Grundlage für die Vorwürfe: Der ehemalige Porsche-Finanzchef Holger Härter

    Porsche:
    Früherer Finanzchef weist alle Vorwürfe zurück

    Vor Gericht weist der frühere Porsche-Finanzchef Holger Härter alles zurück: Die Vorwürfe des Kreditbetrugs machten ihn fassungslos, sagte Härter. Sollte er verurteilt werden, droht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Mercedes:
    Motor K.O.

    Ein Mercedes gilt weltweit als Statussymbol. Da muss alles stimmen. Doch mehr als 300.000 Mal mussten Mercedes-Kunden in den vergangenen Jahren in die Werkstatt, weil ihr Dieselmotor in den Notlaufmodus schaltete. Ein Desaster!

    Ein Kommentar von Susanne Preuß
  • Der Vierzylindermotor OM 651

    Daimler:
    Ein Wundermotor, der zur Katastrophe wurde

    Fehlerhafte Piezo-Injektoren im Vierzylindermotor OM 651 haben mehr als eine halbe Milliarde Euro Kosten verursacht. Die Blamage hat der Autohersteller bisher sorgsam unter der Decke gehalten.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Von außen ist selten zu erkennen, ob im Innern der Fehlerteufel lauert.

    Vor allem C- und E-Klasse betroffen:
    Mehr als 300.000 defekte Motorteile bei Mercedes

    Fehlerhafte Injektoren haben in einem Vierzylindermotor von Mercedes mehr als eine halbe Milliarde Euro Kosten verursacht. Der Stuttgarter Autobauer hatte für den betroffenen Motor bei seiner Markteinführung viele Vorschusslorbeeren bekommen, das Ausmaß der Entwicklungspanne hielt er bisher geheim.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Auch in diesem Jahr wird es wohl wieder mehr freie Lehrstellen als unversorgte Bewerber geben.

    Ausbildung:
    Unternehmen entdecken die Hauptschule

    Vorbei die Zeiten, als Personalchefs sich den Wunschkandidaten aussuchen konnten. Heute bemühen sich die Konzerne auch um Schüler mit schlechten Noten.

    Helmut Bünder, Bernd Freytag, Susanne Preuß, Kerstin Schwenn
  • Eine Milchmädchenrechnung: Stefan Mappus konnte die schwäbische Hausfrau nicht glücklich machen.

    Kommentar:
    Nachspiel für Mappus

    Die schwäbische Hausfrau ist unzufrieden: Stefan Mappus hat für seinen ENBW-Deal wohl gar nicht erst verhandelt. Jetzt prüfen die Staatsanwälte den Vorwurf der Untreue. Doch selbst wenn alles richtig gelaufen wäre: Der Staat ist nun mal nicht der bessere Unternehmer.

    Ein Kommentar von Susanne Preuß
  • Stefan Mappus bei einer Sitzung des EnBW-Untersuchungsausschusses.

    EnBW-Skandal:
    Mappus hat Kaufpreis für ENBW ohne Wertgutachen zugesagt

    In der Affäre um den Kauf von EnBW durch das Land Baden-Württemberg erhebt der Rechnungshof Vorwürfe: Offenbar hat der Käufer, Ministerpräsident Stefan Mappus, sich kein Gutachten für den Kaufpreis machen lassen. Einziger Anhaltspunkt war offenbar der Buchwert.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Kommentar:
    Vermögensverwalter Porsche

    Porsche entwickelt sich vom Sportwagenbauer zum Vermögensverwalter. Ein Grund zum Tränenvergießen ist das nicht.

    Ein Kommentar von Susanne Preuß
  • Dirk Notheis: Deutschlandchef der Investmentbank Morgan Stanley

    ENBW-Untersuchungsausschuss:
    Druck auf Investmentbanker Notheis wächst

    Der hastige Einstieg des Landes Baden-Württembergs beim Energiekonzern ENBW beschäftigt in Stuttgart ein Untersuchungsausschuss. Er wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit von Investmentbankern. Dabei gerät der Deutschlandchef von Morgan Stanley immer mehr in die Bredouille.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Ratlos in Ulm: Nokia-Mitarbeiter.

    Schlechte Nachrichten für Ulm:
    Nokia reißt eine Lücke

    In Ulm häufen sich die schlechten Nachrichten: Zuerst hat Daimler für die lahmende Bussparte Personalabbau angekündigt, dann beschloss der Lastwagenbauer Iveco, die Produktion schwerer Lastwagen nach Madrid zu verlagern. Jetzt auch noch Nokia. Reportage aus einer gebeutelten Stadt.

    Susanne Preuß