Susanne Preuß

(sup.)

Wirtschaftskorrespondentin in Hamburg

F.A.Z.

Aufgewachsen im Kreis Konstanz mit dem „Südkurier“ als täglichem Begleiter. Die Enttäuschung darüber, dass dort über den eigenen Wohnort wenig zu lesen war, führte zu freier Mitarbeit bei dieser Zeitung – ein ganzes Jahr nach dem Abitur. Aus Interesse an Geld, Wirtschaft, Europa und vielem mehr folgte ein Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Pforzheim mit zwei Praxissemestern in einer Computerfirma und einem Abschluss in Außenwirtschaft/Fremdsprachen. Der erste Job als Ausbilderin für Kaufleute wurde schnell aufgegeben, als es mit dem längst ersehnten Volontariat bei der „Stuttgarter Zeitung“ klappte. Nach sechs Jahren dort in der Wirtschaftsredaktion und drei Jahren als freie Journalistin folgte der Wechsel zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Korrespondentin in Stuttgart. Zwei Jahrzehnte voller spannender Erlebnisse im Land der Tüftler und Weltmarktführer wurden 2022 durch ein Kontrastprogramm in Norddeutschland abgelöst – mit ebenso spannenden Themen zwischen Containerreedern und Kaffeehändlern, Marinewerften und Windparks.

Alle Beiträge von Susanne Preuß

  • Mit Mitte 30 noch einmal hinter den Schalter: Eine Frau in Baden-Württemberg hat mit 37 Jahren eine Banklehre gemacht.

    Spätberufene Azubis:
    Banklehre mit 37 Jahren

    Wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, finden viele Frauen nur Jobs auf 400-Euro-Basis. Den Meisten ist das nicht genug. Manche wissen sich nun zu helfen. Und machen nochmal eine Ausbildung.

    Susanne Preuß
  • Vorauseilender Gehorsam: Im Öko-Quartier „Vauban“ in Freiburg sind die Fassaden grün - wie die Regierung es wünscht

    Ökologisches Bauen:
    Jetzt kommt die Zwangsbegrünung

    In Baden-Württemberg sollen künftig alle neuen Häuser grün sein. Wer keinen Garten hat, soll die Fassade oder das Dach begrünen - zwangsweise. Auch sonst hält eine neue Bauordnung einige Überraschungen parat.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Ein „Space Cowboy“ auf festem Boden: Daimler holt Ingenieure wie Peter Linden aus dem Ruhestand zurück, um ihre Erfahrung weiter zu nutzen.

    Fachkräfte:
    Daimler und Bosch holen die Rentner zurück

    Im Ruhestand arbeiten ist für viele Menschen normal. Bei Daimler und bei Bosch, dem Pionier der Senior- Experten-Pools, ist das Spezialwissen der ehemaligen Mitarbeiter heute wieder gefragt.

    Susanne Preuß, Sindelfingen
  • Objekt der automatisierten Berichterstattung: die Basketballspieler Dirk Nowitzki (links) und Dennis Schröder.

    Roboterjournalisten:
    Dieser Text ist selbstgemacht

    Roboter können schon längst texten, mitunter ersetzen sie sogar Journalisten. Selbst Sportberichte in acht Sprachen direkt aus der Maschine sind keine Vision mehr.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Typisch Student? So jedenfalls sieht die Annäherung an die Jugend bei MLP aus

    MLP:
    Ein Finanzdienstleister erforscht die Jugend

    Der Finanzkonzern MLP sucht in Heidelberg die Nähe zu den Studenten. Die MLP-Angestellten arbeiten hier in WG-Atmosphäre - und laden die zukünftigen Kunden zu Gratis-Pizza ein.

    Susanne Preuß, Heidelberg
  • Demonstranten vor dem Gericht

    Daimler gegen SWR:
    Hungerlohn ab Werk

    Dürfen Journalisten verdeckt in Unternehmen recherchieren? Ist das Pressefreiheit oder Werksspionage? Daimler geht gerichtlich gegen eine Reportage des SWR über Werkverträge vor. Der Konzern sieht sich verunglimpft.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Besucher am Mercedes-Stand einer Automesse in China: Bis Ende 2015 sollen dort 20 neue oder aufgehübschte Modelle auf den Markt kommen.

    Automobilindustrie:
    Daimler greift in China an

    Vor einem Jahr stand Mercedes noch als der Verlierer auf dem größten Automarkt der Welt da. Nun soll die S-Klasse das Geschäft retten und den 7er BMW dieses Jahr überholen.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Schon heute betreibt die ZF Friedrichshafen AG 22 Produktionsstandorte in China mit 5700 Mitarbeitern.

    Deutscher Autozulieferer in China:
    Wo ZF seine Ingenieure findet

    Die Erwartungen der chinesischen Kunden werden immer höher, die Industrie braucht die besten Ingenieure. Doch die sind rar. Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen rekrutiert für sein Entwicklungszentrum in Schanghai High Potentials schon von den Hochschulen.

    Susanne Preuß
  • Seit die Schwaben die Mehrheit der Firmenanteile übernommen haben, kann der chinesische Maschinenbauer JFY zehn Prozent Umsatzwachstum  verzeichnen

    Maschinenbau:
    Trumpf lernt jetzt chinesich

    China ist für deutsche Maschinenbauer der wichtigste Markt. Ein schwäbischer Vorzeigekonzern ist dort gerade ganz besonders erfolgreich.

    Susanne Preuß, Stuttgart
  • Hightech auf der Fingerkuppe: Sensoren

    Spezialisten für Sensoren:
    Wenn Autos selbst die Staus umfahren

    Ingenieure, die sich mit Sensortechnik auskennen, müssen sich um ihre Jobs derzeit keine Sorgen machen. Unternehmen reißen sich um diese Spezialisten. Denn sie können zum Beispiel Maschinen beibringen, selbständig Fehler zu finden.

    Susanne Preuß
  • Beliebte Aussichtsplattform in Frankfurt: Der Helaba-Turm

    Deutsche Landesbanken:
    Altmodisch als Erfolgsmodell

    Trotz aller Unterschiede verdienen LBBW und Helaba wieder Geld. Sie sind inzwischen die beiden Landesbanken in Deutschland mit dem höchsten Gewinn.

    Markus Frühauf, Susanne Preuß, Frankfurt/Stuttgart
  • Sie bauen: Roboter in der neuen Fertigungshalle im Werk Leipzig

    Macan-Produktion:
    Bauen am Mythos Porsche

    Die Zugehörigkeit zu VW hat Porsche nicht geschadet. Jetzt kommt mit dem Macan die fünfte Modellreihe. Überdehnt das die Marke? Der Chef sagt, er glaube an die Zahl sieben.

    Susanne Preuß
  • Dieter Zetsche:
    Erntezeit bei Daimler

    Der Autobauer Daimler kommt in aktuellen Schlagzeilen schlecht weg. Tatsächlich hat der Konzern sich gut vorbereitet auf die kommenden Jahre.

    Ein Kommentar von Susanne Preuß, Stuttgart
  • Kommentar:
    Daimlers Kronprinzen

    Wegen fehlender Perspektiven verlässt Andreas Renschler den Daimler-Vorstand. Der Konzern hat offenbar ein Luxusproblem: zu viele ambitionierte Top-Manager.

    Ein Kommentar von Susanne Preuß
  • Metzingen-Romantik: Blick auf den Puma-Store

    Outlet-City Metzingen:
    Vom Schnäppchendorf zur Luxusmeile

    Schuhe für 700 Euro: In Metzingen reicht Kleingeld nicht aus für die Schnäppchen. Von den 3,5 Millionen Besuchern kommen 40 Prozent aus dem Ausland – weil die Outlet-City als Touristenattraktion vermarktet wird.

    Susanne Preuß, Metzingen