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Bundeszentralamt für Steuern :
Zahl der Kontenabfragen stark gestiegen

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Vor allem Gerichtsvollzieher haben von der Kontenabfrage Gebrauch gemacht.
Vor allem Gerichtsvollzieher haben von der Kontenabfrage Gebrauch gemacht.dpa

Seit wenigen Jahren dürfen auch Gerichtsvollzieher Daten von Bankkunden bei den Behörden abfragen. Und davon machen sie kräftig Gebrauch.

Die Justizbehörden haben in diesem Jahr bei der Verfolgung von Steuerbetrug, Sozialmissbrauch und säumiger Privatschuldner so häufig Daten von Bankkunden abgefragt wie nie zuvor. Beim zuständigen Bundeszentralamt für Steuern seien im ersten Halbjahr 391.442 Kontenabfragen von Steuerbehörden, Sozialämtern und Gerichtsvollziehern eingegangen, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium. Das seien 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gewesen. Rund 75 Prozent der Anfragen entfielen auf Gerichtsvollzieher. In etwas mehr als zwei Drittel der Abfragen erteilte das Bundeszentralamt für Steuern tatsächlich Auskunft.

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