Sogenannte Reformen : Bisschen bange

Wer die Meldungen aus dem Regierungsviertel zusammendenkt, dem kann ein bisschen angst und bange werden. Applaus für Besserverdiener, für Investoren, für den Fortbestand einer kraftvollen Industrie – wer traut sich?
Mit Nonchalance, gar Anklage, setzen sich Begriffe im politischen Diskurs fest. Übergewinn, Gutverdiener, Besserverdiener, Reiche. Stellt der Bundeskanzler fest, es bedürfe Respekts vor Besserverdienern, handelt er sich Häme vom Regierungspartner ein. Für die, die das Land am Laufen halten, möchte der Bundesfinanzminister etwas tun, wozu Gutverdiener und gewinnorientierte Unternehmer offenbar nicht zählen. Also jene, die konsumieren, investieren, Arbeitsplätze schaffen.
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