Skispringen : Das Geheimnis der „Super-Adler“

Alexander Pointner bringt Österreichs Skispringern das Fliegen und das Siegen bei. Beim Auftakt der Vierschanzentournee wurde die Erfolgsgeschichte fortgesetzt - und auch vor dem Neujahrsspringen sind die Erwartungen groß.
Alexander Pointner hatte Mühe, die Fassung zu wahren. Der Cheftrainer der österreichischen Skispringer war mal wütend, mal enttäuscht, mal verzweifelt. Er nennt seine Springer gerne „Super-Adler“. Doch der dichte Schneefall und der ständig wechselnde Wind, der den Auftakt der Vierschanzentournee am Freitagabend in Oberstdorf anfangs zu einer Lotterie machte, hatten ihnen zunächst die Flügel gestutzt. Und nicht nur ihnen. „Da werden Sportler vorgeführt, die Aushängeschilder unserer Sportart sind“, sagte Pointner und meinte damit wohl vor allem seinen Besten, Gregor Schlierenzauer, der ebenso wie andere Könner zum Opfer der widrigen Verhältnisse geworden waren.
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