Tour de France : Argwohn und Zweifel um „Froomstrong“

Christopher Froome macht die 100. Tour de France zur Ein-Mann-Show. Und doch bleiben Fragen - schließlich drückt der Brite so aufs Tempo, wie es vor ihm immer wieder Rennfahrer getan hatten, die danach nicht selten als Doping-Sünder entlarvt wurden.
Manchmal braucht selbst Christopher Froome Halt. Nicht nur während des Rennens, wenn sein Zuckerhaushalt aus den Fugen gerät und das Verlangen nach Süßem ihn quält. Manchmal greift Froome auch, wenn er seine außergewöhnlichen sportlichen Auftritte erklären soll, mit beiden Händen nach dem Mikrofon. Als würde ihn das stärken und vor Unbill schützen. Er spürt ja eine Menge Gegenwind, seit Wochen schon, immer wieder sieht Froome sich in der Verteidigerrolle. Ganz anders als auf dem Rad, auf dem er sich frei zu fühlen scheint, nahezu unantastbar.





